Floréac

Ziel:

  • 100 % fehlerfreie Lieferungen
  • Weniger Beschwerden von Kunden
  • Zuverlässige Ladeliste pro abgefertigtem Transportkarren

Lösung:

  • Lösung für die Warenausgangskontrolle anhand von Vision-Technologie
  • Kameras erkennen und lesen automatisch mehrere 2D-Barcodes auf sich bewegenden Transportkarren
  • Bilder bieten einen visuellen Nachweis der Lieferung
  • Integration mit SAP

Ergebnis:

  • Drastische Reduzierung von Fehlern
  • Weniger Beschwerden: Reduzierung des Betrags für Gutschriften um 50 %
  • Weniger Papier: keine extra Lieferbescheinigung erforderlich

Floréac garantiert fehlerfreie Lieferungen und eine Reduzierung des Betrags für Gutschriften um 50 % dank der Kombination von Digitalkameras und automatischer Warenausgangskontrolle mit der Vision-Technologie von Zetes.

Floréac ist im Handel und Vertrieb von Topfpflanzen in Europa tätig. Der Versand an Kunden – hauptsächlich spezialisierte Gartenzentren, Baumärkte und Großhändler – erfolgt ein- bis dreimal pro Woche vom Distributionszentrum in Lochristi (Belgien) mit 100 Mitarbeitern. Die Kunden kommen meist aus Großbritannien, Frankreich, Belgien, Deutschland und der Schweiz. Floréac garantiert fehlerfreie Lieferungen, reduziert Beschwerden von Kunden und halbiert den Betrag für Gutschriften dank automatischer Warenausgangskontrolle seiner Pflanzen-Transportkarren mit der Vision-Technologie von Zetes. Mit dem Kamera-basierten System können sehr große Mengen von 2D-Barcodes in einem einzigen Scanvorgang schnell gelesen und sofort mit dem ERP-System (SAP) verknüpft werden. Jeder Fehler wird umgehend gekennzeichnet. Bilder bieten einen visuellen Nachweis der Lieferung. Pro Transportkarren werden korrekte Ladelisten gedruckt und geliefert.

Höhere Zuverlässigkeit von Lieferungen

Topfpflanzen werden auf branchenspezifischen, dänischen Karren ausgeliefert. Dies sind Standard-Pflanzenkarren, die in Europa zum Transport von Pflanzen verwendet werden. Bei Floréac laufen die Transportkarren intern über eine Kettenförderanlage mit RFID-Technologie durch das gesamte Distributionszentrum. Die Kommissionieretiketten, die mit einem 2D-Barcode versehen sind und den Auftragspositionen der Aufträge entsprechen, werden während der Kommissionierung vorne am Karren auf eine Papptafel geklebt. Nachdem der Karren vollständig beladen wurde und für den Transport fertig ist, wird er vom Kettenförderer an die richtige Laderampe befördert.

Unter Berücksichtigung der manuellen Verarbeitung von Auftragspositionen mit einem Volumen von 25 bis 35 Auftragspositionen pro Karren und mit 12.000 bis 14.000 Auftragspositionen pro Tag in Spitzenzeiten würden regelmäßig menschliche Fehler im logistischen Ablauf auftreten.

„Wir haben manchmal Auftragspositionen in Rechnung gestellt, die gar nicht geliefert wurden“, sagt Dirk Criel, Logistikplaner bei Floréac.

Bedarf an schneller und effizienter Warenausgangskontrolle

Damit fehlerfreie Lieferungen, einschließlich einer korrekten Ladeliste pro Transportkarren, garantiert werden können, suchte Floréac nach einer Lösung, die ein schnelles und effizientes System für die Warenausgangskontrolle für fertige Transportkarren bietet. Die automatische Erkennung von Fehlern und der Aufbau einer Bilddatenbank im Falle von Beschwerden stellten die wichtigsten Herausforderungen dar. Anfangs schien das manuelle Scannen der Kommissionieretiketten eine Option. In Anbetracht der großen Anzahl an Auftragspositionen wurde diese Idee jedoch wieder ad acta gelegt, da sie zu zeitaufwendig und teuer ist.

Die Vision-Technologie von Zetes als einzige Option

Floréac suchte dann nach einer anderen Option und fand diese bei Zetes, der mit seiner Lösung für die Warenausgangskontrolle mit Vision-Technologie der einzige Anbieter schien, der ein effizientes System anbieten konnte.

Die Vision-Technologie ist eine Imaging-Lösung, die umgehend eine große Anzahl an Barcodes (1D und 2D) erfasst, die Informationen dekodiert und mit einem Produktionssystem (ERP, MRP, WMS ...) online verknüpft. Floréac kann auf diese Weise sofort erkennen, ob alle Produkte auf dem Transportkarren Teil derselben Lieferung sind.

Automatic scanning and decoding of multiple barcodes
 

Automatisches Scannen und Dekodieren mehrerer Barcodes

Das Floréac Vision-System wurde als Schnittstelle in der Bodenkette eingerichtet. Die Bilder der Transportkarren werden im Vorbeifahren erfasst und der Logistikablauf wird so nie verzögert oder unterbrochen.

Das System nimmt 2 Bildsätze von jedem fertigen Transportkarren auf:

  1. Der erste Satz besteht aus einem Bild des fest angebrachten, eindeutigen 2D-Barcodes vom Transportkarren selbst, das mit dem Bild aller 2D-Kommissionieretiketten verknüpft wird, die sich vorne am Transportkarren auf einer Tafel befinden. Auf diese Weise ist gewährleistet, dass alle Auftragspositionen auf dem Transportkarren mit der ID des Transportkarrens verknüpft werden. Diese Informationen werden an SAP gesendet, das überprüft, ob alle Kommissionieretiketten Teil derselben Lieferung sind. Wenn dies nicht der Fall ist, wird der Transportkarren herausgenommen und ein Fehlerbericht für den zuständigen Mitarbeiter gedruckt, sodass dieser den Fehler korrigieren kann.
  2. „Ein zweiter Satz von Farbbildern, die von zwei herkömmlichen Digitalkameras aufgenommen werden, können bei Bedarf als visueller Nachweis der gelieferten Pflanzen verwendet werden“, ergänzt Dirk Criel. Die Bilder der einzelnen Transportkarren werden in der Bilddatenbank gespeichert und dienen im Falle einer Beschwerde von Kunden als Nachweis hinsichtlich Menge, Qualität, richtiger Farbe oder Größe der Pflanzen usw.

Alle überprüften Transportkarren werden vom Kettenförderer zur richtigen Laderampe transportiert, wo pro Transportkarren eine Ladeliste gedruckt wird.

Überwinden von Hindernissen

„Da unsere Logistikgebäude aus Gewächshäusern bestehen, in denen sich der Tageslichtanteil ständig ändert, konnte anfangs die Qualität der Farbbilder nicht gewährleistet werden. Die Erfassung der 2D-Barcodes lief andererseits von Anfang an reibungslos. Zusammen mit Zetes suchten wir nach einer praktischen und effizienten Lösung des Problems und fanden diese, indem wir zwei Digitalkameras integrierten, die sich automatisch an die Wetterbedingungen anpassen“, erklärt Dirk Criel.

Vorteile

Drastische Reduzierung von falschen Lieferungen

Seit der Einführung der Vision-Technologie hat sich die Zahl der Beschwerden aufgrund menschlicher Fehler drastisch verringert. Jeder Fehler wird jetzt umgehend erkannt, korrigiert und dem entsprechenden Mitarbeiter mitgeteilt. Dirk Criel: „Unsere Mitarbeiter sind von daher bei der Bearbeitung der Aufträge viel aufmerksamer und achtsamer.“

Rückerstattungen halbiert

Seit Einführung der Datenbank mit Farbbildern sind die Beschwerden über„in Rechnung gestellte, aber nicht gelieferte Artikel“ bedeutend zurückgegangen. „Da wir anhand objektiver Bilder einen Nachweis erbringen können, hat sich der Betrag für Gutschriften mehr als halbiert“, fügt Criel hinzu. „Jede unberechtigte Beschwerde kann mit dem verfügbaren Bild widerlegt werden, was die Anzahl von Kundenbeschwerden auf nahezu null reduziert hat. Und bei Diskussionen mit Kunden über Qualität, richtige Farbe oder Größe der Pflanzen liefern diese Bilder den ultimativen Nachweis für den Qualitätsmanager und die Verkäufer.“

Cameras adjust to daylight for high quality pictures
 

Zeitsparend und fehlerfreie Dokumente

Darüber hinaus konnte Floréac dem Wunsch seiner Kunden nachkommen und jedem Transportkarren eine fehlerfreie und ausgedruckte Ladeliste beifügen.